Plitvicer Seen
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Plitvicer Seen

Fauna

Ureinwohner auf zwei, vier und mehr Beinen

Die Abgeschiedenheit und Ursprünglichkeit der Plitvicer Seen und der umliegenden Wälder und Bergketten hat vielen Tierarten das Überleben gesichert, die andernorts schon lange ausgestorben oder extrem selten. Im Nationalpark sind noch immer alle Arten zu finden, die hier schon vor der Besiedlung durch den Menschen ihre Heimat hatten.

Zu den spektakulärsten Bewohnern der Region gehört wohl der Braunbär (Ursus arctos). Im Dinarischen Gebirge ist die zweitgrößte Population Europas nach den Karpaten zu finden - der Bestand wird auf etwa 400 Tiere geschätzt. Außer im Logo des Nationalparks werden Sie den Braunbär wahrscheinlich trotzdem nicht zu Gesicht bekommen - er lebt sehr zurückgezogen. Aber seine Spuren lassen sich immer wieder in der Natur entdecken. Weitere 50 Säugetierarten sind rund um die Plitvicer Seen zu finden, darunter seltene Tiere wie Wolf (Canis lupus), Luchs (Lynx lynx), Europäischer Iltis (Mustela putorius) und Wildkatze (Felis silvestris), die hier in vergleichsweise großer Zahl vertreten sind. Mit 20 verschiedenen Arten ist die Vielfalt der Fledermausarten ausgesprochen hoch, eine davon ist die seltene Gattung der Langohrfledermäuse.

Aber nicht nur die Säugetiere sind in großer Zahl und Vielfalt zu finden: